Fehmarn bietet mit seiner langen Küste, zahlreichen Wegen und weitläufigen Landschaft viele Möglichkeiten für einen Urlaub mit Hund. Für entspannte Ferientage sollten Hundehalter jedoch einige Regeln beachten – insbesondere an den Stränden, auf den Deichen und in geschützten Naturbereichen.
Während der Badesaison stehen auf Fehmarn besonders ausgewiesene Strandabschnitte für Gäste mit Hund zur Verfügung.
Hundestrände beziehungsweise ausgewiesene Hundestrandabschnitte befinden sich unter anderem in:
In Meeschendorf stehen zwei ausgewiesene Bereiche zur Verfügung. Die Hundestrände unterscheiden sich hinsichtlich Strandbeschaffenheit und Ausstattung.
In der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober gelten besondere Regelungen für das Mitführen von Hunden an den Stränden. In dieser Zeit sollten die entsprechend gekennzeichneten Hundestrände und Hundestrandabschnitte genutzt werden.
Außerhalb der Badesaison gelten teilweise andere Möglichkeiten. Da sich Regelungen ändern können und einzelne Küstenabschnitte besonderen Schutzbestimmungen unterliegen, sollte zusätzlich immer die Beschilderung vor Ort beachtet werden.
Auf Fehmarn besteht nicht überall und zu jeder Zeit eine allgemeine Leinenpflicht. In verschiedenen Bereichen muss der Hund jedoch an der Leine geführt werden.
Dazu gehören beispielsweise stark frequentierte innerörtliche Bereiche und Promenaden sowie weitere Bereiche, für die gesetzliche oder örtliche Vorschriften eine Leinenpflicht vorsehen.
Auf den Deichen gilt grundsätzlich Leinenpflicht. Dies ist insbesondere zum Schutz der dort lebenden Tiere sowie der teilweise auf den Deichen weidenden Schafe wichtig.
Fehmarn ist ein wichtiger Lebensraum und Rastplatz für zahlreiche Vogelarten. Deshalb gelten insbesondere in Naturschutzgebieten besondere Regeln.
Bitte bleiben Sie mit Ihrem Hund auf den erlaubten Wegen, beachten Sie Sperrungen und Hinweisschilder und halten Sie ausreichend Abstand zu Wild- und Weidetieren.
Naturschutzgebiete auf Fehmarn
Abseits der Badestrände bietet Fehmarn zahlreiche Möglichkeiten für ausgedehnte Spaziergänge. Feldwege, Küstenwege und Wege durch die Inseldörfer ermöglichen immer wieder neue Touren.
Besonders reizvoll sind Spaziergänge entlang der Küste. Dabei sollten die örtlichen Regeln und insbesondere die Bestimmungen für Deiche und Naturschutzgebiete beachtet werden.
Ein rücksichtsvolles Miteinander hilft dabei, dass sich Gäste mit und ohne Hund auf Fehmarn wohlfühlen.
Hinterlassenschaften des Hundes sollten selbstverständlich aufgenommen und ordnungsgemäß entsorgt werden. An verschiedenen Stellen auf der Insel befinden sich Hundekotbeutelspender.
Auch an ausgewiesenen Hundestränden sollte darauf geachtet werden, dass andere Gäste und Tiere nicht gefährdet oder belästigt werden.
Nicht in jeder Ferienwohnung oder jedem Ferienhaus sind Haustiere erlaubt. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihrer Unterkunft darauf, ob die Mitnahme eines Hundes gestattet ist.
Bei der Gästezentrale Fehmarn finden Sie auch Ferienunterkünfte, in denen Hunde willkommen sind. Bei Fragen zur Haustiermitnahme helfen wir Ihnen gerne weiter.
Für die Reise empfiehlt es sich, neben Futter, Leine und gewohntem Zubehör auch den EU-Heimtierausweis, eventuell benötigte Medikamente und eine kleine Reiseapotheke für den Hund mitzunehmen.
Eine Kennzeichnung mit einer aktuellen Mobiltelefonnummer kann ebenfalls hilfreich sein, falls der Hund während des Urlaubs einmal entlaufen sollte.
Die Bestimmungen an Stränden und in Schutzgebieten können sich ändern. Bitte beachten Sie deshalb zusätzlich die aktuelle Beschilderung vor Ort.
Aktuelle Informationen zum Urlaub mit Hund beim Tourismus-Service Fehmarn