Fehmarn liegt in der Ostsee vor der Küste Schleswig-Holsteins und gehört zu den beliebtesten Urlaubsinseln Deutschlands. Mit rund 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte deutsche Insel.
Rund 78 Kilometer Küstenlinie, zahlreiche Strände, kleine Inseldörfer, Häfen, Naturschutzgebiete und die weithin sichtbare Fehmarnsundbrücke prägen das Bild der Insel.
Fehmarn wird gerne als „Sonneninsel“ bezeichnet. Die vergleichsweise günstigen Wetterbedingungen und die Lage in der Ostsee machen die Insel seit vielen Jahrzehnten zu einem beliebten Urlaubsziel.
Gleichzeitig ist Fehmarn vielseitig: Feinsandige Badestrände finden sich ebenso wie Naturstrände, Steilküsten, Dünenlandschaften, Salzwiesen und bedeutende Vogelschutzgebiete.
Zur Insel gehören insgesamt 42 Orte und Dörfer. Mittelpunkt und größte Ortschaft ist Burg auf Fehmarn mit seiner historischen Altstadt, dem Marktplatz und der St.-Nikolai-Kirche.
Daneben haben sich viele der kleineren Inseldörfer ihren eigenen Charakter bewahrt. Alte Bauernhöfe, Dorfteiche, Alleen und Backsteinhäuser gehören vielerorts noch heute zum typischen Erscheinungsbild Fehmarns.
Das bekannteste Wahrzeichen der Insel ist die Fehmarnsundbrücke. Sie verbindet Fehmarn seit 1963 mit dem schleswig-holsteinischen Festland.
Die rund 963 Meter lange Straßen- und Eisenbahnbrücke überspannt den Fehmarnsund und ist durch ihren markanten Bogen schon aus großer Entfernung zu erkennen.
Für viele Urlaubsgäste beginnt das besondere Inselgefühl bereits mit der Fahrt über den „Kleiderbügel“, wie die Fehmarnsundbrücke wegen ihrer charakteristischen Form auch genannt wird.
Fehmarn blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Aufgrund ihrer Lage zwischen dem europäischen Festland und Dänemark war die Insel über Jahrhunderte von unterschiedlichen Herrschaften und politischen Veränderungen geprägt.
Spuren dieser Geschichte finden sich noch heute in den alten Kirchen, historischen Gebäuden, Häfen und archäologischen Fundstätten der Insel.
Burg ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Fehmarns. Rund um den historischen Marktplatz befinden sich Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Die weithin sichtbare St.-Nikolai-Kirche gehört zu den bedeutenden historischen Bauwerken der Stadt. Burg ist außerdem ein guter Ausgangspunkt, um die verschiedenen Regionen der Insel zu erkunden.
Landwirtschaft prägt Fehmarn seit Jahrhunderten. Noch heute bestimmen große Felder, Bauernhöfe und besonders im Frühjahr die leuchtend gelben Rapsfelder weite Teile der Insellandschaft.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daneben der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Urlaub auf Bauernhöfen gehören heute fest zu Fehmarn.
Fehmarn besitzt eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Besonders bedeutend sind die Naturschutzgebiete und Rastplätze für Zugvögel.
An der Westküste liegt beispielsweise das Wasservogelreservat Wallnau. Auch der Grüne Brink im Norden und weitere geschützte Küstenbereiche sind wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Naturschutzgebiete auf Fehmarn
Die Ostsee gehört zum Leben auf Fehmarn. Häfen und Yachthäfen, Fischerei, Segeln, Surfen und andere Wassersportarten sind eng mit der Insel verbunden.
Rund um Fehmarn befinden sich zahlreiche Strände und Wassersportreviere. Je nach Küstenabschnitt unterscheiden sich Landschaft und Bedingungen deutlich voneinander.
Ob Strandurlaub, Fahrradtour, Wassersport, Naturerlebnis oder ein Bummel durch Burg – Fehmarn lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise entdecken.
In unserem Bereich „Wissenswertes“ finden Sie viele weitere Informationen und Tipps für Ihren Aufenthalt auf der Insel.